Stressoren vermeiden
Stress ist ungesund. Er kann seinen Ursprung im Innen oder im Außen haben. Für mich hat sich bewährt, zuerst im Außen Harmonie zu schaffen. Der positive Effekt aus dem Außen hat meistens auch einen positiven Effekt auf mein Inneres. Ein Element, das ich einige Zeit vor Schwangerschaftsbeginn schon verändert habe, ist der Umstieg auf die 4-Tage Arbeitswoche. Montag bis Donnerstag arbeiten. Freitag bis Sonntag frei. Zeit für eigene Projekte, für mich, für Familie und Freunde. Zeit, um die Wohnung aufzuräumen, gesund zu kochen, laut Musik zu hören – einfach alles zu machen, was gut tut. Der Umstieg ging auch mit einem finanziellen Rückschritt einher. Nach über einem Jahr kann ich jedoch eindeutig sagen, dass der Schritt sich für mich gelohnt hat und die gewonnene Lebensqualität überwiegt.
Waldspaziergänge
Waldspaziergänge tun unglaublich gut. Der Wald strahlt Ruhe und Geborgenheit aus. Besonders morgens, wenn der Wald gerade erwacht und die Tiere erste Geräusche machen, ist ein toller Moment für einen Waldspaziergang. Ich schnappe mir dann meinen Hund und laufe eine Runde mit ihm. Manchmal nehme ich mir auch ein Thema mit, über das ich mir während des Spaziergangs Gedanken machen möchte. Das kann eine Lösung für eine Arbeitsaufgabe, eine kreative Geschenk- oder Gestaltungsidee sein oder einfach eine Sache, die mich beschäftigt, für die ich gern eine Lösung oder Erkenntnis finden möchte. Und fast immer – nach Ende des Spaziergangs, gehe ich mit einem guten gedanklichen Ergebnis nach Hause.
Meditations- und Yoga App
Wann immer ich es schaffe, mache ich morgens eine kleine Meditation oder etwas Yoga. Meistens auch gar nicht lange. 10 Minuten Meditation oder 15 Minuten Yoga. Aktuell mag ich die Boho Beautiful App. Darin gibt es Meditationen, die meiner zeitlichen Kapazität entsprechen und Yoga für Schwangere. Es ist nicht immer einfach, diszipliniert zu bleiben, vor allem an den Morgenden, an denen man etwas länger geschlafen hat und schnell zur Arbeit muss. An mir selbst habe ich beobachtet, dass ich an den Tagen, die ich mit Schwangerschaftsyoga oder einer Meditation gestartet habe, viel ausgeglichener und resistenter gegenüber Stressoren bin. – Daher ist das Schreiben dieses Textes auch eine gute Erinnerung für mich, am Ball zu bleiben und möglichst viele Tage mit Meditation oder Schwangerschaftsyoga zu starten. Falls du magst, kannst du auch meine Schwangerschaftsmeditation auf Spotify nutzen.

Glas Wasser mit Magnesium trinken
Bevor ich mir angewöhnt habe, vor dem Schlafengehen ein Glas Magnesium zu trinken, bin ich in einigen Nächten mit starken Wadenkrämpfen wach geworden. Seither habe ich die Gewohnheit implementiert, Magnesiumwasser vorm Schlafengehen zu trinken. Neben dem körperlichen Effekt (keine Wadenkrämpfe mehr) ist es auch ein schönes Ritual, um den Tag abzuschließen. Es signalisiert dem Körper – gleich geht es ins Bett. Noch ein Bonus: Magnesium wirkt entspannend auf Muskeln und Nervensystem und kann den Schlaf verbessern.
Schwangerschaftsmassagen
Schwangerschaftsmassagen haben mir total geholfen, zur Ruhe zu kommen, zu entspannen, Anspannungen im Körper abzutransportieren und mein allgemeines Wohlbefinden zu steigern. Beispielsweise Thai Massage Salons bieten Schwangerschaftsmassagen an. Dabei liegt man auf der Seite und wird durch einige Kissen unterstützt. Manche massieren den Bauch mit und manche nicht. Sicherlich kann man sich auch vorab absprechen, ob man das möchte. Bei der letzten Thai Massage wurde mir gesagt, dass sich ca. 4 Wochen nach der Geburt eine Massage mit Kräuterstempeln anbietet, um den Körper zu reinigen. Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
Ruheoase „Zuhause“
Was mich so richtig zur Ruhe kommen lässt, ist, wenn mein Zuhause Ruhe ausstrahlt. Für mich heißt das: Aufräumen. Zu viele Sachen, die herumliegen, machen mich irgendwie nervös. Weitere kleine Dinge, die man machen kann, um sich einen Ruheort zu erschaffen: Meditative Hintergrundmusik, Räucherstäbchen und Kerzen anzünden, eine Tasse Tee trinken sowie indirektes warmes Licht. Zu einer Ruheoase können aber auch kleine Rituale gehören: Zuhause journaln oder ein Buch lesen. Kürzlich habe ich einen Raumduft gefunden, der komplett natürlich ist und nach Eukalyptus riecht. Der Geruch gibt ein unglaublich angenehmes Spa-Gefühl – und eigentlich ist es genau dieses Spa-Gefühl, welches eine meiner Inspirationsquellen für die Gestaltung meines Zuhauses ist.
Ernährung
Besonders in der Schwangerschaft ist eine ausgewogene Ernährung doppelt wichtig – und meistens sagt einem die Intuition, was man braucht. Früher zum Beispiel habe ich eher auf den Ratschlag gehört, mehr Gemüse als Obst zu essen. Daraus ist resultiert, dass ich ganz wenig Obst gegessen habe. Aktuell esse ich total viel Obst, morgens oder zwischendurch als Snack und fühle mich total gut damit. Wenn es um gesunde Lebensmittel geht, denke ich, dass man sich während der Schwangerschaft von den bekannten Ernährungsratschlägen distanzieren und auf sein Bauchgefühl hören sollte.




