Reinigung für Körper und Seele
1920 therapierte sich der Arzt und Naturheilkundler Otto Buchinger selbst von seinem Rheumaleiden. Die Therapie bestand aus dem Verzicht auf feste Nahrung. Stattdessen trank er Säfte und Gemüsebrühe, um seinen Körper mit Nährstoffen zu versorgen. Daher wird der Nahrungsverzicht auch häufig als Heilfasten betitelt.
Vorteile des Nahrungsverzichts
Folgende positive Eigenschaften werden dem Fasten zugeschrieben
- Stressreduktion
- Erhöhte Sensibilität für Körper und Geist
- Verbesserte Cholesterinwerte
- Erhöhung der Serotonin Konzentration im Blut, dadurch erhöhtes Wohlbefinden
- Vorbeugung von Erkrankungen
- Hemmung von Entzündungsreaktionen im Körper
So funktioniert es!
Vorbereitung auf das Fasten
Plane deine Fastenzeit in einem Zeitabschnitt ohne Stress, zum Beispiel während einer Urlaubsperiode. Im Idealfall wird der Körper in den Tagen vor dem Fastenbeginn mit schonenden Mahlzeiten vorbereitet.
Eine gute Vorbereitungsmaßnahme ist auch das Aussortieren von Süßigkeiten und Schokolade aus Schränken, Schubläden und dem Kühlschrank. Das kann das spätere Widerstehen etwas leichter machen.
Auf die Plätze, fertig, fasten
Manche starten den ersten Fastentag mit einer Darmentleerung. Um eine Leerung des Darmtrakts durchzuführen, kannst du deine Fastenzeit mit dem Trinken von 300 ml Sauerkrautsaft starten. Die Wirkung des Safts tritt nach 90-180 Minuten ein. Mit einem leeren Darm wirst du kein Hungergefühl haben.
Die Vorteile des Fastens werden häufig ab Tag 3 bemerkt. Wobei es ganz individuell sein kann, du kannst die Vorteile auch schon am ersten Tag spüren. Die Fastenkur kann daher 3+ Tage lang sein. Du kannst aber auch immer wieder mal einen vereinzelten Fastentag einlegen. Hauptsache du fühlst dich wohl dabei und genießt die Vorteile des Fastens.
Während des Fastens sind Wasser, Tee, Gemüsesäfte sowie Gemüsebrühe erlaubt. Stelle sicher, dass du täglich 2-3 Liter Flüssigkeit zu dir nimmst. Während des Fastens wird auf körperlich anstrengenden Sport verzichtet. In dieser Zeit möchtest du ja zur Ruhe kommen 😊. Leichte Dehnübungen, entspanntes Yoga und gemütliche Spaziergänge tun in dieser Zeit besonders gut. Höre auf deinen Körper und gönne ihm moderate Bewegung und ganz viel Ruhe.
Fastenbrechen
Nachdem das Fasten vorbei ist, wird der Körper auf schonende Art an die Nahrungsaufnahme gewöhnt. Traditionell wird zum Fastenbrechen ein Apfel gegessen, es kann aber auch ein anderes Veggie deiner Wahl sein.
Das Fasten ist eine gute Möglichkeit, um im Anschluss deine Ernährung umzustellen, gesünder zu gestalten oder individuell auf deine Bedürfnisse im körperlichen, geistigen und seelischen Sinne anzupassen.
Wichtig ist, dass du dich während des gesamten Prozesses wohlfühlst. Denk dran: der Weg ist das Ziel.





